Baubericht 8mR Segelyacht Famara
Der Übergang zum geschraubten Kiel wurde mit Feinspachtel angeglichen, danach wurde der gesamte Rumpf geschliffen. Um die Wendigkeit der Famara zu
erhöhen, vergrößerte ich das Ruder um etwa 25 %. Da dies aus Polyprophylen gefertigt ist braucht es auch später nicht mit laminiert zu werden. Der Rumpf war
nun zum Laminieren fertig. Als ich jedoch die Holzkiste von der Helling nahm und das ganze Projekt betrachten konnte, sollten die zuvor genannten vier Zentimeter
doch etwas zu gewagt gewesen sein. Irgendwie bestand die “Kiste” optisch nur noch aus Bug und Heck. Jeweils ein Zentimeter vorne und hinten, entsprachen
meiner Vorstellung. Auf einer verlängerten Gracia Zeichnung skizzierte ich mir Ort und Größe der Aufbauten und natürlich den Teil, von wo aus der Kapitän sein
Schmuckstück steuern wird.
Der Rumpf wurde danach mit zwei Lagen 49 g/m² Glasfilamentgewebe überzogen. Würde man nur Grundierung und Farbe auftragen wären bei Temperatur-
schwankungen kleine Risse im Lack möglich. Dies hätte ein sinken des Modells zur Folge, denn so trockenes Holz zieht Wasser so schnell wie ein Schwamm.
Nach dem Laminieren heißt es: spachteln und schleifen. Das eine, um die Unebenheiten des Filamentgewebes auszugleichen, das andere, für die optimale Haftung
von Grundierung und Lack.
Rumpf mit überzogenem Glasfilament
zwei Lagen 49 g/m²...
Spachteln...Schleifen...Spachteln...Schl..
Fertig!!!
Gespachtelt und Geschliffen
Rudervergrößerung
Bug und Heck um je einen Zentimeter gekürzt
Skizze der Decköffnung